Zynischer Text übers Militär
Liebe Freunde der Gefechtsmeldung und des Drillsports
Es ist mir eine Freude nach so langer Zeit wieder mit Ihnen Kontakt aufzunehmen.Die Wochen mit Ihnen und der ganzen Truppe, waren für mich schon immer die impulsivsten und aufregendsten Tage des Jahres.Ich muss dabei nicht an die tollen übungen der vergangenen Jahre errinnern, bei denen wir unglücklicherweise im Gefecht dem Gegner um haaresbreite Unterlagen, den Jass- und Skatmeisterschafts-Pokal, jedoch suverän vor unseren Ausslàndischen Freunden verteidigt haben. Die Missgeschicke der letzten übung sind praktisch vom Tisch. Der nicht amphibische Kampfpanzer ist wieder aufgetaucht, und die Serie wird zukünftig mit einem Gummibote bestückt. Der Antrag auf einen Schnorchel pro ADA wurde jedoch abgelehnt. Trotzdem kann durchgeatmet werden, auch die Ballistikführungsrohre unsererArtellerie konnten zurechtgebogen werden. (Achtung! Vermerk an die Kanoniere: Bei den künftigen Schusswechseln empfiehlt der Haubitzenmech eine Korrektur von jeweils 12 Grad Höhe und -17 Grad Breite, um mögliches Freundfeuer zu vermeiden).
Für die meisten neu, wird der Einsatz der Luftwaffe sein. Unsere beflügelten Kollegen werden uns tatkräftig aus der Luft unterstützen. Leider dürfen aus Sicherheitstechnischen Gründen die frisch rekrutierten Kollegen von der Flugabwehr nur passiv an der übung teilnehmen. Der Jahrgang war bestürzend gut, so das praktisch das gesamte Fallschirmmaterial des Bundes, und sogar über die Grenzen hinaus, auf mögliche Mängel geprüft wurde. Vom Ergebniss war ich tief (ge/be)stürzt. Aus dem selben Grund werden die Fallschirmtruppen ebenfalls keine Gelegenheit finden an unserer übung teil zu nehmen, sondern werden die Zeit nutzen um sich neu zu reorgnisieren.
Die Übung war für den letzen Winter schon im Valliser Gebirge eingeplant, musste aber verschoben werden, da die letzten FU Planer erst diesen Frühling freigeschmolzen wurden. Trotz sommerlichen Temperaturen empfehlen sie:
- Extrem-Termo-Unterwäsche
- 3x T-Shirt
- Knägi - TAZ
- “Wullesau”
- PA + Arbeits-Kälteschutz
(Wichtig der PA ist zwischen der 2ten und 3ten T-Shirt Schicht zu tragen, und damit unterhalb des Arbeits Kälteschutz, dem Knägi und dem ICS.) -Darüber tragen Sie je nach Kälteempfingung noch den ICS von BG0 bis BG4. -Für die Füsse empfiehlt sich eine möglichst grosse überlagerung an Strümpfen und Socken. Wichtig hierbei: Beim Kampfstiefel, sollten mindestens noch 3 ösen geschlossen werden können, da der Halt sonst nicht mehr gewährleistet wird, und die SUVA jegliche Ansprüche auf Schadensersatz von sich wirft. Der Rekord liegt übrigens bei acht Paar Wollsocken (von Oma gestrickt).
Für den Kopf gibt es leider noch immer kein Idealrezept. Einige schwören auf den Standardmutz 90, die anderen tendieren zur ästhetischen Wollmütze in schwarz. Aber auch die Variante Helm bietet nicht nur ausreichend Schutz vor Kälte, sondern auch vor (un)gewollten Schlägen vom Kameraden. Im Zweifelsfall besteht auch hier wieder die Möglichkeit das Paket voll auszuschöpfen. Es ist aber ein Gerücht, dass ein “Ficker-Mutz” mehr wärmt als die herkömmlichen Tragart!(Wissenschaftlich betrachtet ist lediglich eine Verengung der Blutbahnen festzustellen, welche vorerst das Gefühl von Wärme stimmulieren mag, im Endeffekt aber unbekannte Folgeschäden nach sich trägt. Schlussendlich bildet sich ein hermetisch abgeriegeltes Bio- und überlebenssystem.Der Flüssigkeitsverlust beschränkt sich lediglich auf die ersten 4 Schichten.
More is coming soon …
Dieser Text fand ich auf den Servern bei einer Übung. Wer ihn geschrieben hat, weiss ich nicht - aber manchmal trifft der Text schon etwas zu. (Von mir wurde dieser Text nicht verfasst!)
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